GLOSSAR

Adrenalin (Epinephrin)

Das Hormon Adrenalin veranlasst die Leber, Glukose (Zucker) freizusetzen, und kontrolliert den Ausstoß an Insulin. Adrenalin reguliert die Herzfrequenz und den Blutdruck.

Albuminurie

siehe Mikroalbuminurie

Alphazellen

Zellen in den Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Glukagon produzieren, das den Blutglukosespiegel im Körper ansteigen lässt

Altersdiabetes

siehe Typ 2 Diabetes

Angiopathie

Eine Erkrankung der Blutgefäße (Arterien, Venen, Kapillare), die als Folgeerkrankung bei Diabetes auftritt. Es gibt zwei Arten von Angiopathie: Makroangiopathie und Mikroangiopathie.

Antikörper

Proteine, die hauptsächlich im Blut vorkommen und an der Bekämpfung von Infektionen beteiligt sind.

Antikörper

Proteine, die hauptsächlich im Blut vorkommen und an der Bekämpfung von Infektionen beteiligt sind.

Arterie

Ein Blutgefäß, das Blut vom Herzen wegtransportiert

Arteriosklerose

Verdickung, Verhärtung und Verengung der Arterien

Aspartam

Ein synthetisch hergestellter Süßstoff

asymptomatisch

ohne Krankheitsanzeichen

Atherosklerose

siehe Arteriosklerose

Azeton (Aceton)

Eine chemische Substanz (siehe Ketone), die entsteht, wenn der Körper Fett anaerob aufspaltet und anstelle von Glukose als Energiequelle nutzt. Azeton wird in den Urin geschwemmt; die Substanz wird dann auch ausgeatmet und hinterlässt einen fruchtigen Geruch.

Ballaststoffe

Nahrungsbestandteile vor allem in Getreide, Früchten und Gemüse, die nicht verdaut werden und die Aufnahme von Glukose ins Blut verlangsamen.

Bauchspeicheldrüse

Ein etwa handgroßes Organ hinter dem unteren Teil des Magens. Hauptaufgabe ist die Herstellung von Verdauungsenzymen: Insulin und weitere Hormone, die den Körper bei der Verdauung unterstützen. Daneben befinden sich die Langerhansschen Inseln. Die Zellen in diesem Bereich haben spezielle Funktionen. Die Alphazellen produzieren Glukagon, das den Zuckerspiegel im Blut ansteigen lässt; die Betazellen produzieren Insulin; die Deltazellen Somatostatin.

BE (Broteinheit)

Mit Broteinheiten (BE) werden in der Diabetes-Therapie die Kohlenhydrate bezeichnet. Eine BE bezeichnet die Menge eines Nahrungsmittels, die 12 Gramm an verdaulichen und damit blutzuckerwirksamen Kohlenhydraten entspricht. Eine neuere Einheit bildet die Kohlenhydrateinheit (KE oder KHE), die 10 Gramm Kohlenhydraten entspricht.

Betazellen

Insulinproduzierende Zellen in den Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse

Blutdruckmessung

Messung des Blutdrucks in den Arterien. Es werden zwei Werte gemessen: Der höhere (systolische) Druck tritt jedes Mal auf, wenn das Herz Blut in die Blutgefäße pumpt; der niedrigere (diastolische) Druck tritt immer auf, wenn das Herz eine Pause macht. Bei einem Blutdruckwert von 120/80 ist 120 der systolische und 80 der diastolische Druck. Ein hoher Blutdruck kann zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Brittle-Diabetes

Die Blutglukosewerte schwanken extrem zwischen hoch und niedrig;auch "labilem" oder "instabilem" Diabetes genannt.

Candida

Ein Hefepilz, der häufig den weiblichen Genitalbereich befällt

Candidosis

Infektion mit Candida>

Cholesterin

Ein vom menschlichen Körper produziertes Steroid, die Vorstufe aller Steroidhormone. Zu viel Cholesterin kann dazu führen, dass Fett in den Arterienwänden abgelagert wird und Arteriosklerose entsteht.

Claudikatio intermittens

Muskelschmerzen in den Waden; die bei sportlicher Betätigung auftreten und nach entsprechender Erholungphase verschwinden; wird ausgelöst durch eine verminderte Blutzufuhr und sind typisch für die periphere Aterielle Verschlusskrankheit Stadium II.

CT

Die konventionelle Insulin Therapie (engl. conventional therapy = CT) basiert auf dem Konzept, dem Körper zweimal täglich zu festen Zeiten eine Mischung aus Normal- und Verzögerungsinsulin (= Mischinsulin) zuzuführen.

Dies bedeutet, dass die meisten Patienten einen festen BE-Plan einhalten sollten, der sich an der Insulinwirkung und der üblichen körperlichen Belastung orientiert.

Cyclamat

Kalorienarmer, synthetischer Süßstoff

Dawn-Phänomen

Ein Blutzuckeranstieg in den frühen Morgenstunden. Tritt manchmal bei Typ 1 Diabetes auf, seltener bei Typ 2 Diabetes.

Dehydrierung

Austrocknung aufgrund von Wasser- oder Flüssigkeitsmangel. Ein hoher Glukoseanteil (Zucker) im Urin kann zu hohem Wasserverlust führen und damit zu einer Dehydrierung.

Dextrose

siehe Glukose

Diabetische Ketoazidose

Schwere Stoffwechselentgleisung bei Diabetes (Überzucker), die sofort medizinisch behandelt werden muss. Kann auch bei anderen Erkrankungen auftreten, wenn zu wenig Insulin im Blut vorhanden ist oder der Patient stark hungert. Der Körper beginnt die im Körper abgelagerten Fettreserven als Energiequelle zu verwerten, und Ketonkörper reichern sich im Blut an und übersäuern es.

Diabetische Nephropathie

Durch Veränderungen im Bereich der Nierengefäße kommt es zu einer Funktionseinschränkung der Niere, die bis zu völligem Nierenversagen reichen kann.

Diabetische Polyneuropathie

Durch Gefäßveränderungen aufgrund dauerhaft schlechter Blutzuckereinstellung kommt es zu Schäden an den Nervenbahnen, insbesondere in den Beinen. Dies führt zu Taubheitsgefühlen, Kribbeln und einer verminderten Schmerzwahrnehmung.

Diabetische Retinopathie

Eine Erkrankung der kleinen Blutgefäße in der Netzhaut des Auges. Zu Beginn der Retinopathie schwellen die Blutgefäße in der Netzhaut an und Flüssigkeit gelangt ins Innere der Netzhaut. Die Sicht ist verschwommen. Dieser Zustand wird "Hintergrund-Retinopathie" genannt. Circa 80 Prozent aller Patienten mit einer Hintergrund-Retinopathie haben niemals ernste Probleme beim Sehen und die Krankheit schreitet nicht weiter fort. Wenn die Retinopathie allerdings weiter fortschreitet, können größere Sehstörungen eintreten. Viele neue Kapillaren wachsen in die Netzhaut und in den Glaskörper der Augen. Dies nennt man "Neovaskularisation". Die Blutgefäße können aufbrechen, Blut sammelt sich im Glaskörper und behindert die Sicht. Außerdem kann die Netzhaut vernarben und vom Augenhintergrund abgelöst werden. Dieser Prozess heißt "proliferative Retinopathie". Sie kann zu einer verminderten Sehkraft und möglicherweise sogar zur Erblindung führen.

Diabetischer Fuß

Durch Schäden an den Nervenbahnen (siehe diabetische Polyneuropathie) werden kleine Verletzungen an den Füßen kaum noch wahrgenommen. Die verminderte Durchblutung der Beine verzögert außerdem den Heilungsprozess. Es können sich Geschwüre mit sehr schlechter Heilungstendenz entwickeln. Geeignetes Schuhwerk, regelmäßige Fußpflege und Kontrolle sind zur Vorbeugung unerlässlich.

Diabetisches Koma

Eine lebensgefährliche Situation, bei der der Patient bewusstlos ist, weil sein Blutzuckerspiegel entweder zu hoch oder zu niedrig ist. 

Dialyse

Eine Methode um bei Nierenversagen Abfallsstoffe aus dem Blut zu filtern

Elektrokardiogramm (EKG)

Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Herzens

Endokrine Drüsen

Drüsen, die biochemische Substanzen (Hormone) produzieren, die andere Körperzellen beeinflussen

Enzyme

Enzyme unterstützen den Stoffwechselprozess des Körpers

Epinephrin

siehe Adrenalin

Fette

Eines der drei Hauptbestandteile der Nahrung. Fette dienen als Energiereserven des Körpers. Es gibt aber auch Vitamine, die nur in Verbindung von Fetten aufgenommen werden.

Fettleibigkeit

Extremes Übergewicht ab einem Body Mass Index über 30 kg/m2

Fluorescein

Ein ungefährlicher, gelber Farbstoff, der verwendet wird, um die Blutgefäße im Auge darzustellen

Fruktosamin

Ein glykosyliertes Eiweiß vergleichbar mit HbA1c, misst  den Blutzuckerspiegel der vergangenen 2 bis 3 Wochen

Fruktose (Fructose)

Ein Zucker, ähnlich der Glukose, der in Früchten vorkommt

Gangrän

Abgestorbenes Gewebe aufgrund schlechter Durchblutung

Geschwür

Aufbrechen der Haut (verschiedene Schweregrade von einer oberflächlichen bis zu einer tiefen Verletzung mit oder ohne Beteiligungen von angrenzenden Strukturen, wie z.B. Sehnen oder Knochen). Bei Patienten mit Diabetes können Geschwüre durch kleinere Kratzer, schlecht heilende Schnittverletzungen an Füßen und Beinen oder Hautirritationen, die durch schlecht sitzende Schuhe ausgelöst werden, entstehen. Diese Geschwüre können sich infizieren.

Glukagon

Ein von der Bauchspeicheldrüse produziertes Hormon, das den Blutzuckerspiegel erhöht

Glukose

Ein einfacher Zucker: Die Hauptenergiequelle des Körpers; wird auch Dextrose genannt.

Glukosetoleranztest

Ein Test, um Diabetes zu diagnostizieren. Erfordert das Trinken von Glukose auf nüchternen Magen, gefolgt von mehreren Blutzuckermessungen in den nächsten 2 Stunden.

Glukosurie

Vorhandensein von Glukose im Urin

Glykosyliertes Hämoglobin

Hämoglobin, an das Glukose oder andere chemischen Zuckerverbindungen gebunden sind. Wird auch "glykosyliertes Hämoglobin" bezeichnet. Hämoglobin A1c (HbA1c) ist ein spezieller Bestandteil von glykosyliertem Hämoglobin.

Grauer Star

Eine Trübung der Augenlinse

HbA1c

Konzentration des mit Glukose beladenen Hämoglobins im Blut. Dieser Wert wird als Marker für die Qualität der Blutzuckereinstellung verwendet. Normnahe HbA1C-Werte, die ohne schwere Unterzuckerungen erreicht werden sollten, sind zur Vermeidung von Spätschäden ganz besonders wichtig.

Hintergrund-Retinopathie

Ein Frühstadium der diabetischen Retinopathie, das normalerweise keine Auswirkung auf die Sehkraft hat; auch als "nichtproliferative Retinopathie" bezeichnet

Hormon

Eine biochemische Substanz, die in den endokrinen Drüsen produziert wird und spezielle Auswirkungen auf andere Zellen hat

Human Leukocyte Antigen (HLA)

Natürliche Marker auf weißen Blutkörperchen und anderen Körperzellen, vergleichbar mit den Blutgruppen auf den roten Blutkörperchen

Hyperglykämie

Ein Zustand bei dem der Blutzuckerspiegel erhöht ist

Hyperosmolares Koma

Koma (Bewusstlosigkeit) ausgelöst durch Überzucker im Blut. Muss sofort medizinisch behandelt werden. Patienten sind normalerweise älter und geschwächt durch großen Flüssigkeits- und Gewichtsverlust. Keine Ketone (Säuren) im Urin.

Hypertonie

Hoher Blutdruck

Hypoglykämie

Unterzucker. Tritt bei Diabetes auf, wenn zu viel Insulin injiziert, zu wenig gegessen oder zu viel Sport getrieben wurde, ohne mehr gegessen zu haben. Patienten mit Hypoglykämie sind nervös, zittrig, schwach oder schwitzen und leiden an Kopfschmerzen, verminderter Sehkraft und/oder Hunger. Die Einnahme von kleinen Mengen Zucker, Saft oder zuckerhaltigen Nahrungsmitteln bewirkt normalerweise eine Besserung innerhalb von 10 bis 15 Minuten.

Hämoglobin

Eisenhaltiges Eiweiß, das Sauerstoff in die roten Blutkörperchen transportiert und für die Farbe des Blutes verantwortlich ist.

ICT

Intensivierte konventionelle Insulintherapie (engl. intensive conventional insulin therapy = ICT) mit Insulin; morgens, mittags und spät wird eine Basalrate mit einem lang wirksamen Verzögerungsinsulin gespritzt. Dazu werden zu den Mahlzeiten der Portion angepasste Mengen eines kurz wirksamen Insulins injiziert.

Impaired Glucose Tolerance (Gestörte Glukosetoleranz)

Bezeichnet einen erhöhten Blutzuckerspiegel außerhalb des Normbereichs, der allerdings noch nicht hoch genug ist, um als Diabetes bezeichnet werden zu können. Menschen mit IGT müssen nicht zwangsläufig an Diabetes erkranken. Andere, zum Teil nicht mehr gebräuchliche Bezeichnungen für IGT sind "Borderline Diabetes", "subklinischer Diabetes"  und "latenter Diabetes".

Impotenz

Unfähigkeit von Männern, eine Erektion zu bekommen und genügend lange zu halten

Insulin

Ein in der Bauchspeicheldrüse produziertes Hormon, das den Blutzuckerspiegel verringert.

Insulinpflichtiger Diabetes mellitus

siehe Typ 1 Diabetes

Insulinpumpen

Das Insulin wird mittels einer kontinuierlichen Infusion von kurzwirksamem Insulin unter die Haut appliziert. Dies ermöglicht bei vielen Typ 1 Diabetikern eine optimale Blutzuckereinstellung und wird deshalb von vielen Diabetikern bevorzugt. Ausnahmsweise wird diese Therapieform auch bei Typ 2 angewendet.

Insulinresistenz

Die Patienten produzieren zwar noch genug körpereigenes Insulin, allerdings spricht der Körper nur vermindert darauf an. Gründe können sein: Der Patient ist übergewichtig und hat zu viele Fettzellen, die nicht genügend auf Insulin reagieren.

Internationale Einheit (IU)

Die Maßeinheit des Insulins. U-100 Insulin bedeutet 100 Einheiten(IU) Insulin pro Milliliter (mL) oder Kubikzentimeter (cc) Lösung

intramuskulär

Verabreichung eines Medikamentes über eine Nadel in die Muskulatur

intravenös

Verabreichung eines Medikamentes über eine Nadel in die Vene

Jugendlicher Diabetes

siehe Typ 1 Diabetes

Kallus

Eine Verhärtung oder Verdickung der Haut, die durch Druck oder Reiben entsteht

Kapillare

Feinste Blutgefäße im menschlichen Körper

kardiovaskulär

Das Herz und das Gefäßsystem betreffend (Arterien, Venen, Kapillaren)

kcal (Kilokalorien)

Eine Maßeinheit für den Energiegehalt eines Lebensmittels. Heutzutage durch Kilojoule (kJ) ersetzt: 1 kcal = 4.2 kJ

KE (Kohlenhydrateinheiten)

Die Kohlenhydrateinheit, abgekürzt KHE oder KE, ist ein Hilfsmittel zur Berechnung von Kohlenhydraten in den Mahlzeiten:
1 KE entspricht 10 Gramm Kohlenhydraten (siehe auch BE (Broteinheit))

Ketoazidose

Außer Kontrolle geratener Blutzucker- und Ketonspiegel, löst Austrocknung, Übersäuerung (Azidose) und Koma aus (siehe Diabetische Ketoazidose)

Ketone

Biochemische Substanzen, die durch die Aufspaltung von Fetten entstehen; können in großen Mengen gefährlich sein

Ketonurie

Ketone im Urin; Weist auf eine Ketoazidose hin

Kohlenhydrate

Z. B. Zucker oder Stärke

Koma

Verlust des Bewusstseins. Bei Diabetes kann ein Koma entweder durch zu hohe oder durch zu niedrige Blutzuckerwerte ausgelöst werden.

Kreatinin

Ein Stoffwechselprodukt, das normalerwiese über die Nieren ausgeschieden wird. Die im Blut und Urin vorkommende Menge an Kreatinin gibt Aufschluss darüber, ob die Nieren richtig arbeiten.

Laktose

Milchzucker

Langerhanssche Inseln

Zellenansammlungen in der Bauchspeicheldrüse

Laser

Ein intensiver, energiedichter Lichtstrahl, der zur Koagulation von geschädigtem Körpergewebe (z. B. Blutgefäße im Auge) eingesetzt werden kann

Leptin

Ein Eiweißhormon, das den Appetit zügeln und den Stoffwechsel ankurbeln kann

Lipodystrophie

Dellen (Atrophie) oder Knoten (Hypertrophie) im Fettgewebe an Stellen, wo wiederholt Insulin gespritzt wurde.

makrovaskulär

Betrifft die großen Blutgefäße

Mikroalbuminurie

Geringe Mengen Eiweiß (Albumin), die in den Urin gespült werden; Symptom einer Nierenschädigung

mikrovaskulär

Betrifft die kleinen Blutgefäße

mmol/l (Millimol/Liter)

Maßeinheit für die Konzentration von chemischen Substanzen

Nebenniere

Eine Drüse, die sich oberhalb der oberen Nierenpole befindet und lebenswichtige Hormone produziert, darunter Adrenalin (Epinephrin) und Kortisol

Nephropathie

Eine Erkrankung der Nieren

Neuropathie

Eine Erkrankung der Nerven

Nicht insulinpflichtiger Diabetes mellitus (NIDDM)

siehe Typ 2 Diabetes

Nierenkörperchen

Kleine Funktionseinheit in der Niere

Orale Antidiabetika

Inhomogene Medikamentengruppe, die in Tablettenform eingenommen werden und welche die Wirkung von Insulin im Gewebe verbessern oder zu einer zusätzlichen Insulinausschüttung führen oder zu einer Verzögerung der Aufnahme aus der Nahrung.

Orale Medikamente

Medikamente, die über den Mund eingenommen werden

Photokoagulation

Verwendung eines Lasers, um Gefäßblutungen zu verhindern durch Verödung von Blutgefäßen, z. B. im Auge. Wird bei für diabetischer Retinopathie eingesetzt.

Polydipsie

Großer Durst über längere Zeit; z. B. ein Anzeichen für Diabetes

Polyphagie

Anhaltend großer Hunger; z. B. ein Anzeichen für Diabetes. Menschen mit Heißhunger haben oft Übergewicht.

Polyurie

Erhöhte Urinausscheidung

postprandial

nach einer Mahlzeit

Proteinurie

Eiweiß im Urin; kann auf eine mögliche Nierenschädigung hinweisen

Pruritus

Jucken

Kein Inhalt.

renal

Die Nieren betreffend

Renale Schwelle

Blutzuckerspiegel ab dem Glukose in den Urin abgegeben wird

Retinopathie

Schädigung der Netzhaut

Saccharin

Künstlicher, kalorienarmer Süßstoff

Saccharose (Sukrose)

Zucker, den der Körper in Glukose und Fruktose aufspaltet

Schilddrüse

Eine Drüse im Hals, die Hormone für die Stoffwechselkontrolle des Körpers produziert

Schwangerschaftsdiabetes

Ein erhöhter Blutzucker der Mutter während der Schwangerschaft.

Somogyi-Effekt

Wechsel zwischen niedrigem und hohem Blutzuckerspiegel, ausgelöst durch den Ausstoß von Stresshormonen, um Unterzucker zu kompensieren; wird auch Rebound Hyperglykämie oder posthypoglykämische Hyperglykämie genannt.

Sorbit (Sorbitol)

Zucker zum Süßen von Speißen

Stoffwechsel

Physische und biochemische Reaktionen im Körper

subkutan

unter die Haut; oft im Zusammenhang mit Injektionen

Triglyzeriden (Triglyceride)

Hauptbestandteil der Nahrungsfette

Typ 1 Diabetes

Ein Krankheitszustand, in dem kein oder wenig Insulin produziert wird. Weitere Bezeichnungen sind "insulinpflichtiger Diabetes mellitus," "Diabetes mellitus Typ 1", "Kinderdiabetes" oder "jugendlicher Diabetes"

Typ 2 Diabetes

Ein Krankheitszustand, in dem zwar Insulin vorhanden ist, aber nicht entsprechend wirkt oder zu geringe Mengen ausgeschüttet werden.

Urämie

Anhäufung von Giftstoffen im Blut aufgrund von Nierenversagen

Vene

Ein Blutgefäß, das Blut ins Herz transportiert

Verdauung

Aufschließen der Nahrung im Magen und im Darm

Kein Inhalt.

Xylitol

Ein pflanzlicher Süßstoff, der als Zuckerersatz fungiert

Kein Inhalt.

Zelle

Die kleinste strukturelle sichtbare Einheit eines Lebewesens in der Biologie

Zucker

Einfache Kohlenhydrate, die süß und in der Natur weit verbreitet sind (z. B. Fruktose, Glukose, Laktose und Sucrose)

Zystitis (Cystitis)

Entzündung der Harnblase

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